Minikühlschrank – eine große Hilfe im Sommer

Minikühlschrank – eine große Hilfe im SommerEin Mini-Kühlschrank ist sehr vielseitig einsetzbar: Im Hotelzimmer, im Büro, akkubetrieben auf dem Camping-Ausflug, im Campingbus sowie natürlich im Single-Haushalt. Doch darf man nicht damit rechnen, dass der Mini-Kühlschrank in Bezug auf seine Ansprüche mit einem regulären, großen Vorratskühlschrank zu vergleichen ist. Dennoch ist er die Anschaffung allemal wert. Im Sommer kann man ihn, um sein Obst und Gemüse optimal frisch halten zu können, auch als Zweitkühlschrank einsetzen und während des Winters wieder in den Keller verbannen. Gerne wird er auch für Kosmetika oder die Aufbewahrung von Medikamenten eingesetzt.

Wie wird der Minikühlschrank definiert?

Wie auch die Standardkühlschränke wird der Minikühlschrank mit Strom betrieben und wird in Energieeffizienzklassen eingeteilt. So weit, so gut. Allerdings wird man in einem Minikühlschrank nur 2 bis 3 Fächer sowie einige kleine Türfächer finden können. So ist es kein Wunder, dass er vielfach als Flaschenkühlschrank im Partykeller untergebracht wird, aber auch gerne im Büro eingesetzt wird, um das persönliche Essen nicht im Gemeinschafts-Kühlschrank unterbringen zu müssen und es doch an einen hungrigen Kollegen zu verlieren. Das übliche Fassungsvermögen liegt bei 45 Liter. Damit kann davon ausgegangen werden, dass er ebenso stromsparend eingesetzt werden kann wie seine großen Brüder. Das Gute bei diesen Modellen ist die Tatsache, dass sie auch kurzfristig eingesetzt werden können. Wer heute eine Ladung Frischeprodukte erwartet, die keinen Platz mehr im Lager-Kühlschrank finden können, kann das kleine Modell anschalten und innerhalb kürzester Zeit sind die Nahrungsmittel wieder gut gekühlt und sicher untergebracht.

Besonderheiten

Einige Modelle sind derart klein, dass auch nur kleine Flaschen und auch nur kleine Verpackungseinheiten darin Platz finden. Große Flaschen sind hier fehl am Platz. Des Weiteren sind Modelle zu finden, die über eine Warmhaltefunktion verfügen. Sie sind gewissermaßen zweiwegig verwendbar.

Die Kühlschrank-Typen

  • Kompressionskühlschrank: Sie bringen ein recht großes Problem mit sich – sie sind relativ laut. Gleichzeitig zeigen sie auch sofort ihren größten Vorteil – sie sind recht günstig in der Anschaffung wie auch im Betrieb. Wer sich diesen Mini-Kühlschrank ins Büro oder in das Schlafzimmer / Hotelzimmer stellen möchte, sollte sich vorher über die Lärmbelästigung ausreichend Gedanken machen. Denn sie kann wirklich recht hoch sein. Jedoch als Zweitkühlschrank in der warmen / heißen Jahreszeit und daher einem Platz im Keller oder der Speisekammer ist dieses Modell sehr gut geeignet. Die Funktionsweise ist einfach. Das gasförmige Kühlmittel wird durch den Kompressor verdichtet. Die dabei entstehende Wärme wird durch den Verflüssiger an die äußere Umgebung abgegeben, sodass es im Inneren des Kühlschranks erfreulich kühl bleibt. Im Inneren des Verdampfers kühlt die Flüssigkeit wieder ab, sodass der Prozess von Neuen in Gang gesetzt wird.
  • Absorberkühlschrank: Diese Modelle arbeiten wesentlich leiser als die Kompressor-Kühlschränke. Dies führt allerdings auch zu einer wesentlich schlechteren Leistung. Es wird mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisches. Nach dem Trennen des Ammoniaks wird dies von einem Kondensator verflüssigt. Dies führt zu einer Wärmeproduktion. Diese wird von dem Kühlschrank an die gesamte Umgebung abgegeben. Im Folgenden wird das Ammoniak wieder flüssig, wodurch Kälte entsteht, die ins Innere des Kühlschranks abgegeben wird. Grundsätzlich ist die Absorbertechnik bei Kühlschränken die üblicherweise angewendete Methode.

Worauf gilt es beim Kauf zu achten?

Die Art des Kühlschrankes Soll der Kühlschrank in ein Einbausystem integriert werden oder doch besser frei in die Einrichtung eingebaut werden? Die Zweck des Kaufs, aber auch das zu kühlende Material wird letztlich darüber Aufschluss geben, welches Modell diesbezüglich am sinnvollsten ist.

Der Energieverbrauch

Wie üblich sollte der Energieverbrauch so gering wie möglich sein. Doch muss dieser Punkt mit dem vorhandenen Budget zusammenpassen. Denn wie auch bei den Standardkühlschränken hängt ein besserer Energieverbrauch direkt mit einem höheren Anschaffungspreis zusammen. Dieser zahlt sich für gewöhnlich aber letztlich durch die gute Energieeffizienzklasse aus.

Das Design

Natürlich sollte das Design dem Raum und der Einrichtung angepasst sein. Diesbezüglich sind sich die Modelle zwar ähnlich, aber nicht gleich. Besonders bei jungen Leuten sind die Flaschenkühlschränke mit gläserner Tür beliebt. Allerdings sind diese auch ausschließlich zu diesem Zweck gefertigt. Bei Einbaukühlschränken wird auch bei dieser Größe die generelle Oberflächenoptik eingehalten.

Das Fassungsvermögen des Minikühlschranks

Diesbezüglich unterscheiden sich die Modelle. Wir finden ein Fassungsvermögen von 5 Liter bis 50 Liter vor. Entsprechend ändert sich die Größe des Modells. Modelle mit einem Fassungsvermögen von 5 – 10 Liter können für gewöhnlich auch mobil eingesetzt werden und verfügen über die notwendigen Strom- / Akkuanschlüsse. Das Gewicht des Modells entspricht dem Fassungsvermögen. Je größer, desto schwerer. Je kleiner, desto leichter.

Gefrierfach, ja oder nein?

Wieder ist es der Zweck der Anschaffung, ob ein Gefrierfach notwendig ist oder nicht. Soll er seinen Einsatzbereich in einer Single-Wohnung finden, ist das Gefrierfach eine sinnvolle Sache. Wird er hingegen als Ergänzung zu einem Standard-Kühlschrank verwendet, ist das Gefrierfach bereits im Standardmodell vorhanden und somit bei der Mini-Ausgabe nicht mehr notwendig.

Der Geräuschpegel

Sollte der Minikühlschrank im regulären Wohnbereich oder im Büro zum Einsatz kommen, so ist der Geräuschpegel nicht wirklich wichtig. In einer Einzimmer-Wohnung oder dem Schlafzimmer hingegen ist unbedingt darauf zu achten, dass die Lärmbelästigung so gering wie möglich ist. Sie sollte 30 dB nicht überschreiten.

Die empfehlenswerten Hersteller von Minikühlschränken

Einige namhafte Hersteller sind in diesem Bereich vorhanden und grundsätzlich im Bereich der Küchengeräte zu finden
  • Bosch
  • Klarstein
  • Severin
  • Exquisit
  • Saro
  • Waeco
  • Bosch
  • Beco
  • Husky
  • LG


Die richtige Pflege eines Mini-Kühlschrankes

Wie auch bei einem regulären Kühlschrank, sollte der Mini-Kühlschrank stets so sauber wie möglich gehalten werden, um bestmöglich zu funktionieren. Dies gilt übrigens auch, wenn ausschließlich Flaschen in dem Kühlschrank gelagert werden. Am einfachsten reinigt sich der Kühlschrank mit Spülmittel, Essig- oder Zitronenwasser. Natürlich wird der Kühlschrank zu diesem Zweck auf Zimmertemperatur gebracht. Ist ein Gefrierfach vorhanden, wird dieses abgetaut. Bewegliche Teile werden herausgenommen und im Spülbecken gereinigt. Haben Sie ein großes Augenmerk auf die Gummidichtungen. Trocknen Sie alle Teile gut ab und auch den Innenraum des Minikühlschrankes. So wirken Sie einer Eisbildung entgegen. Alle 4 Wochen sollte die Reinigung wiederholt werden.

Optimales Einräumen des Minikühlschrankes

  • Oberes Fach: Reste vorheriger Mahlzeiten, Marmelade
  • Mittleres Fach: Milchprodukte aller Art
  • Unteres Fach: Wurst, Obst, schnell zu verarbeitendes Fleisch
  • Türenfächer: Flaschen, Tetrapacks

... und die Kosten

Sie können einen Minikühlschrank bereits ab EURO 40,00 erhalten, brauchen aber nicht mehr als EURO 200,00 einplanen.